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Flora und Fauna in Kalifornien!

Kalifornien Pflanzen- und Tierwelt

Die Flora Kaliforniens

Kalifornien

Am kühlsten ist es im Jahresdurchschnitt in der Gegend um San Francisco. Hier sorgt der Pazifik im Sommer für häufige Nebelschwaden und im Winter für viele Regenschauer.
Im Landesinneren, im Central Valley und der Sierra Nevada, sind die Temperaturen tagsüber höher, in der Nacht kühlt es dafür wegen der höheren Lagen schnell ab. Im Winter fällt hier der meiste Schnee. Die Klimafaustregel für Kalifornien lautet: Je südlicher, desto wärmer.
In Los Angeles regnet es zwischen Mai und Oktober so gut wie nie, dafür scheint die Sonne durchschnittlich zehn Stunden pro Tag. Selbst in den Wintermonaten sind Tagestemperaturen zwischen 15 und 20 Grad Celsius in L. A. und im noch südlicheren San Diego keine Ausnahme, sondern die Regel.
Richtig heiß werden kann es im Death Valley, in der Mojave-Wüste und im Colorado Tal.Bis zu 50 Grad Celsius erhitzt sich die Luft in den Wüstengebieten, nachts fallen die Temperaturen allerdings erstaunlich schnell. Überlebenskünstler sind auch die diversen Yucca-Arten, die sich mit einer Wachsschicht auf den Blättern nicht nur vor der Hitze, sondern auch vor gefräßigen Tieren schützen.

Die Tierwelt

Kalifornien Seerobben im Hafen

Überlebenskünstler sind auch die diversen Yucca-Arten, die sich mit einer Wachsschicht auf den Blättern nicht nur vor der Hitze, sondern auch vor gefräßigen Tieren schützen.
Auch die heimische Fauna hat Strategien entwickelt, um zu überleben. Die Kängururatte gewinnt ihre Wasserration aus Samenkernen, wohingegen der Wüstenfuchs seinen Flüssigkeitsbedarf durch Beutetiere stillt. Vom Aussterben bedroht waren in den vergangenen Jahrzehnten vor allem die großen Greifvögel. Nachdem die Naturschutzbehörden den Weißkopfadler und den Kalifornischen Kondor unter ihre Fittiche genommen haben, kreisen jetzt wieder fast fünfhundert Exemplare der Riesenvögel durch die Lüfte Kaliforniens.
Ein bei Touristen besonders beliebter Meeresbewohner ist der Kalifornische Seelöwe. Die schlanke Robbenart ist vor allem nördlich von Santa Cruz und südlich von Big Sur anzutreffen, aber auch an vielen Piers entlang der kalifornischen Küste und sogar im Hafenbecken von San Francisco.
Wer sich mehr für große Meeressäuger interessiert, dem sei eine Whale-Watching-Tour empfohlen, bei der ganze Gruppen von Grauwalen aus nächster Nähe beobachtet werden können.